Vogtlandklasse: 17. Spieltag
SV Merkur 06 Oelsnitz II – TSV Trieb 8:1 (5:0)

Im nächsten Kellerduell konnte Merkurs 2. Mannschaft am Samstag einen hochverdienten Kantersieg gegen den TSV Trieb einfahren, sodass man nun 4 Punkte über dem rettenden Ufer rangiert. Während Merkur auf Unterstützung der spielfreien 1. Mannschaft bauen konnte mussten die Gäste auf einige Spieler verzichten. Dieser Unterschied machte sich von der 1. Minute an bemerkbar, sodass es nicht lange dauerte, ehe das Spiel in klare Bahnen gelenkt wurde. In Minute 3 erzielte Röhling die Führung, als er eine scharfe Eingabe von Wittig platziert einschoss. Das 2:0 erzielte Niklas Günther per herrlichem Freistoß über die Mauer (12.). Kurz zuvor war er noch am Lattenkreuz gescheitert. In der 17. Minute lag der Ball zum dritten Mal im Netz, eine scharfe Ecke von Knoll lenkte Trieb ins eigene Tor. Das 4:0 besorgte erneut Röhling nach Vorlage von Niemann und das 5:0 noch vor der Pause erzielte Niemann aus dem Gewühl heraus.
Nach der Pause wollte Merkur weiter munter nach vorn spielen und so dauerte es nicht lang ehe Röhling sein 3. Tor erzielte. Er lief in eine überlegte Eingabe von Knoll am langen Pfosten. Nun wurde die Partie etwas schläfrig und die Gäste kamen besser in die Partie. Ihre fast einzige Chance nutzte Trieb in Minute 67 zum Ehrentor durch Kerti. Dem Voraus ging absolute Unordnung in der Merkur-Defensive. Nach zahlreichen Wechseln wollten es die frischen Spieler nochmal wissen. Der eingewechselte Henke fasste sich ein Herz und krachte den Ball aus 25m Volley ins Tor (7:1/ 83.). Den Schlusspunkt setzte Niklas Günther per Kopfball nach einem Eckball.
Alles in allem ein Sieg, der unserer Mannschaft weiteres Selbstvertrauen verschaffen sollte. Dennoch ist allen klar, dass man diesen natürlich nicht überbewerten sollte. In den kommenden Wochen warten mit Jößnitz und Ellefeld andere Kaliber. In der Hinrunde stand man nach dem Jößnitz-Spiel mit 10 Punkten auf Rang 3 und dann folgte ein Bruch. Das sollte Warnung genug sein! (MS)

Bild (Joey Kluger): Maximilian Röhling hatte mit drei Toren maßgeblichen Anteil am Sieg seiner Mannschaft

#sogehtsaechsisch